neckarhex: Cat redscharlach (Default)
hat Pitou, aber gerade mal so: am Mittwoch kam er laut brüllend heim (was nichts ungewöhnliches ist, der Kerl hat ja Schallantrieb), brüllte dann aber doch irgendwie sehr viel ausaudernder als gewöhnlich. Nachgucken er gab, daß er das linke Hinterbein nicht aufsetzte. Gucken ergab eine Schnittwunde, also mit Arnica C30 versorgt und ab in den Kennel, zwanzig Minuten Schimpfworte von ihm erdulden und dann beim Tierarzt warten. Erst als er dort aus dem Kennel stieg sah ich auch Verletzungen an der rechten Vorderpfote und im Maul, sodaß da erst klar wurde: er muß angefahren worden sein. Die erste, manuelle Voruntersuchtung bestätigte das, also ab unters Röntgengerät. Zum Glück nichts gebrochen, aber da die Schnittwunde an der Vorderpfote nach nähen aussah und wegen der Blase geschallt werden sollte, kam er in Narkose und ich fuhr erstmal wieder heim. Der zweite TA-Besuch des Tages ergab, daß die Blase zum Glück in Ordnung ist und er keine inneren Blutungen hat, die Pfote auch nicht genäht werden mußte - aber daß sein Knie ziemlich gelitten hat, und er zum Spezialisten muß.

Pitou und Skrllan
Hier mit "Pflegekatze" Skrållan. Sie darf zu ihm rein, aber nur unter
Aufsicht, da die beiden sich auch gern mal kloppen. Aber die Arme fühlt
sich im Moment sehr allein, weil kaum jemand Zeit mit ihr
verbringt und sie seit dreizehn Jahren nicht mehr ohne Katzenkumpel war.

 
Wir konnten ihn noch am gleichen Tag in die Tierklinik in Heilbronn bringen, damit er hoffentlich am Donnerstag einen OP-Termin beim Kniespezialisten eingeschoben bekommen kann. Die Fahrt war akustisch nicht sehr lustig, aber es ging noch. 
Der OP-Termin hat geklappt, und ich durfte ihn gestern schon wieder abholen. Die Fahrt war deutlich gruseliger, erstens ohne Navi in Dunkelheit bei strömendem Regen in mir unbekannter Stadt (ist nicht unsere übliche Richtung) mit enstrechendem Ergebnis (ich sag nie wieder was gegen Navis!) - vor allem aber mit einem durchdrehenden, panischem Kater in der Box, der selbige zu zerlegen versucht. Schon in der Klinik habe ich ihn auf der Straße brüllen hören - ist aber auch kein Wunder; der arme Kerl hatte so einschränkende Verbände, daß er sich kaum noch bewegen konnte, das war natürlich alles andere als lustig.
Natürlich waren die Verbänge ab, bis wir zuhause waren, nur der Venenkathether war (zum Glück) noch drin, und ein gestreßter, teilrasierter und sehr unglücklicher Kater stieg zuhause aus dem Kennel und nahm mit Mißmut sein Quarantänezimmer in Augenschein.

Es ist zum Glück nur das hintere Kreuzband gerissen, was eine kürzere Rekonvaleszenzzeit als befürchtet bedeutet, aber er darf 14 Tage auf keinen Fall klettern oder springen (bring das mal so einem Halbaffen bei!) und danach noch mindestens eine weitere Woche nicht raus. Das Band kann man nicht reparieren oder ersetzen, aber das Kniegelenk ist dadurch noch teilstabil, weshalb seitlich am Gelenk Faszien (des gerissenen Bandes, wenn ich das richtig verstanden habe) so vernäht werden, daß sie zusätzliche Stabilität bieten. Bis Sonntag oder Montag sollen wir möglichst viel bei ihm sein und beobachten, ob er anstalten macht irgendwelche akrobatischen Akte zu versuchen, also leben wir alle vorläufig mehr oder weniger im Arbeitszimmer. ;o) 

Immerhin, er machte einen verhältnismäßig munteren Eindruck, sobald er sich etwas beruhigt hatte, trank durstig sein Wasser mit Rescuetropfen und hom. Arnica, und legte sich dann zum Ausruhen und Schlafen hin.
Bis gestern abend hat er fast nur geschlafen, brav die für ihn gebauten Stufen auf die Recamiere benutzt (hier im Arbeits- a.k.a. Quarantänezimmer steht aktuell alles voller Ikeakisten, damit er mit Stufen überall raufkommt wo er garantiert hinwill), seit gestern dann gut gefressen und so weiter. Heute wurde der Venenkathether gezogen, und es sieht alles gut aus. Er fühlt sich auch eindeutig besser, denn seit gestern abend brüllt er frustriert, wenn wir ihn zu lange alleine lassen.

Aktuell wird er nur mit Arnica C200 behandelt, noch bis morgen, da das sehr gut anschlägt und er keine Zeichen von starken Schmerzen zeigt. Es ist - leider - für den armen Kerl wünschenswert, daß er nicht komplett schmerzfrei ist, weil er nur so das Bein auch schont. Was er MIT Schmerzmittel für Stunts veranstaltet haben wir am Mittwoch abend beobachten können, als er nochmal für eine halbe Stunde aus dem Kennel durfte, bevor wir zur Tierklinik aufbrachen, er aber für die Fahrt eine Schmerzspritze bekommen hatte. Wir hatten die Treppe nach oben verbarrikadiert, zwei Stufen waren komplett unzugänglich - und plötzlich tapert er die Treppe hoch, ist über das Hindernis mal eben elegant weggesprungen...

Nun hoffen wir, daß wir die nächsten drei Wochen gut überstehen und ihn davon abhalten können, sich zuviel zuzumuten. Ein paar gedrückte Daumen dafür sind nicht unwillkommen, auch dafür daß er sich mit seiner Einzelhaft einigermaßen abfindet und nicht anfängt, zu markieren, was er unter Streß oder wenn ihm etwas nicht paßt nur allzu häufig auch im Haus macht...

neckarhex: Cat redscharlach (neckarhex)
Gegen 19 Uhr ist Pelle über die Regenbogenbrücke gegangen, ganz ruhig und friedlich in unserern Armen.

Seit Freitag war es stetig und rapide bergab gegangen, die Schleimhäute und Nase wurden gelb, er hatte Schwächeanfälle, wollte zwar raus, aber nach fünf Minuten wieder rein, war unruhig. Mochte nicht mehr liegen wie gewohnt, lag nicht mehr entspannt. Daher haben wir gestern beschlossen, heute den Tierarzt zu rufen. Heute fing er dann an das Futter zu erbrechen, es war hohe Zeit. Seine letzten Stunden verbrachte er dösend vor dem Kaminfeuer, wo er immer am liebsten lag.

Im Moment überwiegt die Erleichterung, daß es vorbei ist und wir hoffentlich einen guten Zeitpunkt erwischt haben, der ihm noch einen letzten Rest Lebensqualität bot und nicht nur Qual und Schmerz. Doch schon jetzt ist zu spüren, daß ein weiterer Teil der Familie fehlt, das Haus fühlt sich ein ganzes Stück leerer an.

Mach's gut, tapferer kleiner Kämpfer, und genieße Deine Zeit über dem Regenbogen! Grüß die anderen von uns und erzähl ihnen, daß wir sie immer noch vermissen. Du bleibst für immer in unseren Herzen.
neckarhex: Cat redscharlach (Default)



Pelle und Pitu gemeinsam vor der Heizung
Ein seltener Anblick, die Herren Kater gemeinsam kuscheln zu sehen, und dann auch noch bei Tageslicht.
Pelle sucht zwar regelmäßig nach Gelegenheiten zum Kontaktliegen, doch da er die jeweilige andere Katze
buchstäblich an die Wand drückt klappt das meist nicht sehr lange.

Pelles wuscheliges Fell verbirgt seinen Zustand dabei recht gut; man muß ihn wahrscheinlich kennen,
um zu sehen wie klapperig er geworden ist. Leider geht es ihm mittlerweile sehr schlecht, die letzten
Blutwerte waren katastrophal. Viel Zeit hat er nicht mehr, wir machen sie ihm so schön wie möglich.
 

neckarhex: Cat redscharlach (Default)
Nun sind wir ein paar Schritte weiter mit unsren feliden Patienten.

Für Pelle war die Untersuchung mit dem viel besseren Ultraschallgerät sehr aufschlußreich. Die Dünndarmsache hat sich zum Glück nicht mehr gezeigt, also keine neue Baustelle. Ansonsten konnte man bei der sehr viel feineren Auflösung wesentlich mehr erkennen als bisher. Erfreulicherweise hat auch das keine neuen Probleme deutlich gemacht, die alten dafür umso besser feststellbar. Dabei wurde aber auch klar, daß seine Niere nicht gesund ist. SIe zeigt zwar im Blutbild noch keine Auffälligkeiten, aber im Schall deutliche Gewebeveränderungen.

Insgesamt zeigt sich nun, daß Pelle offenbar "nur" eine erneute akute Leberentzündung hat, sich also sein bestehendes Problem neu manifestiert hat. Dagegen wird nun mit einer Antibiose vorgegangen und er bekommt wieder wie zu Anfang weitere Verdauungsenzyme für die Galle und die Leber, zusätzlich zum üblichen Bauchspeicheldrüsenenzym. Da er nach wie vor weder erbricht noch Durchfall hat kann es damit nochmal besser werden, meint die Tierärztin.
Mir gefällt er im Moment allerdings überhaupt nicht. Seit dem zweiten Untersuchungstermin hockt er entweder in seiner Bauchwehhaltung irgendwo oder verkriecht sich in hinterste Ecken - ein ziemlich untypisches Verhalten für ihn. Ich habe ihn seit über zwei Wochen nicht mehr entspannt irgnedwo liegen sehen, wie es sonst seine Art ist, und ihn im Garten auch nicht wie gewohnt beobachtet: er sucht seine liebsten Beobachtungsplätze zwar auf, aber hockt auch dort statt beobachtend zu sitzen wie sonst.
Am 1. Oktober ist Kontrollultraschall für ihn, dann werdn wir weitersehen. Ich hoffe sehr, daß sich bis dahin eine spürbare Verbesserung seines Wohlbefindens zeigt. Immerhin, er frißt seine Pülverchen brav auf und hat noch meistens einen ziemlich guten Appetit. Ein kleiner Hoffnfungsschimmer.

Smilla war mittlerweile auch zum Ultraschall; sie sollte ebenfalls von dem neuen Gerät profitieren, weshalb bis Mittwoch gewartet wurde, als das neue Gerät dann vorhanden war. Ihr Ultraschall zeigt sehr schöne, unauffällige Organe, wobei ein Stück Darmwand verdickt ist und ein Lymphknoten vegrößert. Das ist noch kein Alarmzeichen und muß nicht auf eine Erkrankung hindeuten. Ein Grund könnten Parasiten sein, was auch die Erhöhung der Eosinophilen Granulozyten erklären wurde. Deshalb wurde sie umgehend entwurmt (wir machen das nicht routinemäßig). Ein weiterer und sogar viel wahrscheinlicherer Grund könnte jedoch Streß sein, der sich durch die Problematik mit Pitu ergibt. Dienstag wird noch der Zahnstein entfernt, der sie ggf. auch etwas beim Fressen behindert, und sie bekommt vorläufig ebenfalls das Leberenzym zur Verdauungsunterstützung. Solange auch sie nicht erbricht oder Durchfall hat und ihr Gewicht hält oder zunimmt, war es das; falls die Gewichtsabnahme weitergeht muß weitergesucht werden. 
Doch sie sieht insgesamt gut aus, ist munter und fit, frißt mit Appetit (zumindest wenn es leckeres Futter gibt - bei uns wechselt das ja mit schöner Regelmäßigkeit, und irgendeiner findet eine der aktuellen Futtersorten immer gerade eher bäh) und zeigt kaum Verhaltensänderungen. Hin und wieder sitzt sie eher untypisch da, doch da das immer Situationen sind in denen Pitu beteiligt ist läßt sich nicht zuordnen ob es daran oder an Unwohlsein liegt.
Sie hat sich in der letzten Zeit verdächtig häufig den After geputzt und hatte neulich da ein wenig feuchte Spuren. Noch kein Hinweis auf Durchfall, und temporär kann das immer mal vorkommen, gerade bei unseren Mäusefressern; und auch  hier könnten Parasiten die Ursache sein. Muß ebenfalls beobachtet werden.
Alles in allem besteht bei ihr aber im Moment kein Grund zu echter Besorgnis, was uns natürlich sehr erleichtert.

Sehr interessant war für mich beim Ultraschall der Unterschied von Gallenblase und Niere bei Smilla und Pelle. Vorher kannte ich nur Pelles stark veränderte Organe, aber gerade im Vergleich mit Smilla, wo alles noch der absoluten Norm entspricht, sehe ich erst wie schlimm es bei ihm ist. Seine Gallenblase ist gut fünfmal so groß wie bei ihr, die Niere mehr als doppelt so groß...
neckarhex: Cat redscharlach (Default)
Unserm internistischen Patienten, Pelle, geht es seit einiger Zeit wieder schlechter, weshalb wir am Dienstag zur Kontrolle waren.

Vorgeschichte: vor knapp zwei Jahren die erschreckende Diagnose einer schweren, chronischen Leberentzünüdung, die, weil asymptotisch verlaufen, sehr lange unentdeckt geblieben war. Die Leber war bereits schwer geschädigt, Bauchspeicheldrüse ebenfalls, Galle und Gallengänge in Folge massiv gestaut. Durch das Spülen der Gallengänge und Verdauungsenzyme für Leber und Bauchspeicheldrüse besserte sich sein Zustand erstaunlich schnell und gut und weit über die Prognosen der Tierärzte hinaus. Er nahm zu, war fit und munter, äußerlich war ihm nichts von der schweren Erkrankung anzumerken - bis auf den dauerhaft sehr kurzhaarigen Bauch, der immer wieder fürs Kontroll-Ultraschall rasiert wurde. ;o)
Im Lauf der folgenden Monate entwickelte sich auch sein Charakter: der ehemals schüchterne, zurückhaltende Kater, der selten Menschenkontakt suchte, wurde zum frechen, unternehmungslustigen Raufbold, der Schmusen und Streicheln einforderte wo es nur ging. Gerade bezogen auf seine Verhaltensveränderung wurde klar, daß es ihm schon sehr, sehr lange nicht gut gegangen ist. Er war zum Zeitpunkt der Diagnose gerade sieben Jahre alt, und wir kannten ihn nicht anders.

Bis zum Sommer diesen Jahres ging es Pelle so gut, daß wir die Abstände der Kontrolluntersuchungen auch immer größer werden ließen. Er hält zwar beim Schallen geduldig still, sodaß er dazu nicht sediert werden muß, aber Autofahren und Blutabnehmen ist eine Qual für ihn.
Doch Ende Juli hat sich alles ziemlich schnell verschlechtert. Nach unserem Urlaub hatte er stark abgenommen - da es bisher nie ein Problem gewesen war, auch nach der Erkankung nicht, hatten wir nicht damit gerechnet daß er mit nur zwei Mahlzeiten pro Tag ein Problem bekommt, zumal er sein morgendliches Enzymfutter immer gefressen hat. Doch trotz anfänglicher Gewichtszunahme durch Päppelfüttern nach unserer Rückkehr hat er sein Gewicht nicht mehr erreicht, sondern nimmt weiterhin kontinuierlich etwas ab.

Der Ultraschall am Dienstag ergab, daß Galle und Gallengänge wie zu erwarten stark gestaut sind, was aber zu erwarten war und nicht die Ursache für die Verschlechterung sein kann. Neu war eine Aufdehnung des Dünndarms relativ weit oben. So etwas kann temporär vorkommen und wäre dann kein Problem, oder es handelt sich um irgendein Hindernis, was in einem Kontrollultraschall ein paar Tage später festgestellt werden muß.
Die Blutwerte haben eine deutliche Verschlechterung der Leberwerte ergeben, die seinen verschlechterten Zustand aber erklären können. Gut dabei ist, daß keine weiteren Organe betroffen sind, sodaß wir die Hoffnung haben mit einer erneuten Zugabe von Leberenzymen zum Futter noch einmal eine Besserung zu erreichen. (Nach dem ersten halben Jahr wurden die Enzyme auf ein Bauchspeicheldrüsenenzym reduziert.)
Der Ultraschall-Kontrolltermin ist nächsten Dienstag nachmittag, da die Tierärztin dann ein neues, sehr viel besseres Gerät testen kann. Sie hat uns gebeten, das Gerät mit Pelle testen zu dürfen, einmal weil er so gut stillhält, aber auch weil bei ihm die dadurch möglichere bessere Diagnose besonders hilfreich sein kann. Wir haben dazu den Vorteil, daß eine nur auf Kleintierultraschall spezialisierte Tierärztin mit dabeisein wird sowie ein anderer Kollege, ebenfalls auf internistische Tiermedizin spezialisiert. Fühlt sich gerade ein bißchen an wie Dr. House für Katzen - aber für uns ist das natürlich ein Glücksfall.

Ich hoffe und bete, daß diese Dünndarmsache wirklich eine temporäre Veränderung ist und Pelle mit der erneuten Gabe eines Leberenzyms nochmal eine Besserung erhoffen  kann. Subjektiv geht es ihm noch immer recht gut, nur daß er inzwischen immer häufiger (fast täglich) in Bauchwehhaltung anzutreffen ist und im Moment fast stündliche Fütterungen braucht, um seinen Heißhunger zu stillen. Im Moment hat er noch spürbar viel Lebensqualität, sitzt stundenlang in der Wiese, um Insekten und Vögel zu beobachten,  holt sich seine Schmuseeinheiten und sucht den Kontakt zu den anderen Katzen.


Ich hatte am Dienstag auch Smilla dabei, da sie seit zwei Tagen den Kopf beim Fressen schiefhielt und wir Zahnsteinproblematik oder Zahnprobleme vermuteten. Außerdem sollte ein Blutbild gemacht werden - sie ist 14 Jahre, das letzte war 2008. Außerdem hat mir nicht gefallen daß ihre anfangs so begrüßte Gewichtsabnahme für mein Gefühl doch etwas stark war.
Vor einigen Jahren war sie ein ziemlicher Moppel, doch seit sie wieder einen ganzen Garten zur Verfügung hat (ca. 2 Jahre) nahm sie kontinuierlich ab. Das war wunderbar mit der Bewegung zu erklären, denn als ehemalige Freigängerin fand sie Aktivitäten im Haus und dem vorherigen, terassengroßen Freigehege unter ihrer Würde. Im Garten ist sie dabei ständig und viel unterwegs. Sie wurde auch sonst sichtbar agiler und fitter, und von ihrer Hüftgelenksarthrose ist kaum noch etwas zu merken.
Leider hat mich mein Gefühl nicht getrogen, auch sie hat erhöhte Leberwerte. Kein Vergleich mit Pelle, und bei einer Katze in ihrem Alter auch nicht einmal ungewöhnlich - sie ist immerhin 14 Jahre alt. Zur näheren Diagnose hat sie nun auch einen Ultraschalltermin, nächsten Mittwoch - denn Pelle und Smilla zusammen im Auto war katastrophal, die haben sich gegenseitig in die Panik gebrüllt.
Die Tierärztin hat mich zwar gleich beruhigt, daß es keinesfalls etwas so gravierendes wie bei Pelle sein kann, und positiv festgestellt daß es sich um die Leber handelt und nicht um die Niere, weil sich erstere regenerieren kann, letztere aber nicht. Aber ich mache mir natürlich Sorgen.


Und schließlich ist da noch Pitù. Der hat zwar keine gesundheitlichen Probleme, aber auf die Katzengruppe bezogen ist er unser Hauptproblem. Ausführliche Gespräche mit beiden Tierärzten haben uns in unserem Beschluß bestätigt, für ihn ein neues Zuhause zu suchen, denn weder kommt er bei uns zu seinem Recht, noch die anderen Katzen, die spürbar unter seiner Präsenz und seinem Einfordern von Zuwendung und Aufmerksamkeit leiden. Er ist seit gut zwei Jahren bei uns und hat sich insgesamt prächtig entwickelt, ist viel selbstbewußter geworden, und kommt reviermäßig mit unserer Katzengruppe besser klar als jedes andere Tier zuvor. Doch wir haben nun alle Möglichkeiten erschöpft, die wir hatten, und müssen feststellen: er ist kein Tier, das in eine Katzengruppe paßt,  er braucht einen Menschen möglichst für sich allein. Er ist ein toller Kater, liebevoll, verschmust und anhänglich, der erste Schoßkater den ich je hatte; und am wohlsten fühlt er sich, wenn er auf meiner Schulter sitzen kann oder mit einem von uns beiden auf dem Sofa kuscheln. Doch wenn er nicht kriegt, was er möchte, oder das was er möchte nicht sofort, gibt er keine Ruhe, bis er sein Ziel erreicht hat. Ich dachte immer, ich bin einigermaßen immun dagegen, von einer Katze "erzogen" zu werden - Pitù hat das mit links geschafft.

neckarhex: Cat redscharlach (Pelle - bliss)
Gerade durfte ich eine Szene beobachten, die war zu niedlich: gestern ist der erste Schnee gefallen und liegengeblieben, ca. 2cm, im Garten gucken noch ein paar wenige Grashalme durch. Unterm Apfelbaum waren die Amseln eifrig damit beschäftigt, am Fallobst zu frühstücken, dito auf dem Drahtkomposter daneben, der bis oben hin mit Äpfeln gefüllt ist -  unsere Vogelfütterstelle der Extraklasse *lach*.
Pelle wollte unbedingt raus, wie immer zu faul für die Katzenklappe, also machte ich ihm die Tür auf. Ein paar Schritte über die Terasse, gucken. Dann saß er auf der einen Stufe, die hoch auf die Wiese führt (da die Terasse noch nicht fertig ist, geht es im Moment zwei Stufen hoch in die Natur), höchst fasziniert. Die Amseln hat das nicht gestört, die sind vermutlich eh alle längst Pelle-resistent oder zumindest gut vertraut mit dem Wuschelkater. Und dann wurde es spannend (für Pelle, für die Amseln eindeutig nicht): flach auf dem Bauch, nur die äußerste Schwanzspitze zuckend, lag er platt auf der Wiese im Schnee und robbte dann langsam immer 20-30cm vorwärts. Sehr professionell. Und nun weiß ich auch wirklich, warum Norweger so ein dickes, wasserdichtes Fell mit wuscheligen "Hosen" und Schneeschuhpfoten brauchen: wer so lange hingebungsvoll im Schnee liegt und auf Zugriff wartet, der muß gut isoliert sein.

Natürlich hatte Pelle keine Chance, aber immensen Spaß, und die Amseln waren die morgendliche Frühstücksbegleitung wohl auch gewohnt, denn die haben sich von alledem nicht stören lassen. Oben auf dem Komposter kriegt der Kater sie eh nicht, so what... *flügelzuck* 
neckarhex: Cat redscharlach (buh!)
Manchmal ist es doch ganz gut, daß Pelle erstens ein kleiner Angsthase ist und zweitens so bequem, die Katzenklappe nicht zu benutzen, wenn ein Mensch in Küchennähe ist, der ihn zur Tür rauslassen könnte.

So auch heute morgen, als ich mir gerade Tee kochen wollte. Pelle sitzt wieder einmal vor der Katzenklappe und guckt kläglich - wenn man es nicht besser wüßte müßte man wirklich denken, daß hier ein ganz armes Katzentier lebt, das nur ganz selten rausdarf, aber doch soo gerne möchte... (Kleiner Tip, Pelle: mach das vor der großen Terassentür, da wirkt das glaubhafter. Wenn nebendran die Katzenklappe sichbtar ist wirkt das nicht mal auf einem Foto, und wenn Du noch so verwzeifelt guckst!)

Man hat ja ein weiches Herz, läßt das Katertier mal wieder zur Tür hinaus und setzt den morgendlichen Survival-Prozeß des Teekochens und langsamen Wachwerdens fort. Ein kurzer BIick aus dem Fenster - und schlagartig bin ich hellwach: die Tür des Geheges steht sperrangelweit offen, und Pelle spaziert gerade vorischtig, aber doch zielgerichtet am Küchenfenster vorbei.

Auch barfuß und im Nachthemd war ich blitzschnell draußen und habe ihn gerufen, zum Glück kam er sofort zurück. Könnte ja etwas zu essen geben oder man könnte sonstwas wichtiges verpassen. Der Schlüssel steckte noch, die Tür war nicht abgeschlossen und offenbar vom Sturm gestern aufgedrückt worden (morgens war sie noch zu); und bisher hat es entweder sonst keiner entdeckt oder war schon wieder zurück *schluck*.

Aber wie gut, daß Pelle nicht gleich losgezogen ist, sondern erstmal vorsichtig gucken mußte, was Sache ist. Und daß er nicht schon allein durch die Klappe raus ist, denn dann hätte ich ihn nicht am Fenster gesehen... passiert wäre wahrscheinlich nichts, außer einer weiteren starken Abnutzung meines Nervenkostüms, denn durch das jederzeit zugängliche Gehege sind alle Katzen gut mit den Gerüchen und Geräuschen der Umgebung vertraut und kennen viele Nachbarskatzen vom Sehen. Verstecke und Deckung gibt es ebenfalls reichlich. Doch Pelle ist der einzige unserer Bande, der bisher nie mit Verkehr konfrontiert war, das hätte mir schon ziemliche Bauchschmerzen bereitet. Uff!
neckarhex: Cat redscharlach (what?)
Es ist zwar schon eine Woche her, aber ich hab die Fotos erst jetzt aus der Kamera bekommen (defekte Software, Lesegerät für Speicherkarte defekt - wah!) und kann erst jetzt Pelles jüngste Begegnung fotografisch untermalen bzw. beweisen.
Wir saßen auf der Terasse beim Essen, als Pelle mitten auf der Wiese auf einmal sehr seltsame Bewegungen machte. Nicht so wie bei einer Maussichtung oder hinterhältigen Angriffen von Fallobst, nein, neugierig-interessiert mit erstmal nicht sichtbarem Objekt. Kurz darauf hupfte Pelle rückwärts, was uns zum Nachgucken veranlaßte: und da saß ein halbwüchsiger Igel!
Bis ich die Kamera geholt hatte, war das Team bereits bis unter den Apfelbaum  weitergewandert: der Igel immer tapfer geradeaus, Pelle sich ihm immer wieder neugierig nähernd. Den Igel hat das nicht gestört, und so kam es schließlich zur fotografierten Szene: 


Der Igel wartet neugierig ab, Pelle schnuppert, ebenfalls neugierig und völlig angstfrei.

Da unser Garten ja komplett mit Maschendraht eingezäunt ist wegen der Katzen und der Zaun unten vollkommen "abgedichtet" ist, befürchteten wir, daß der Igel nicht mehr allein rauskommen würde. Möglicherweise lebt er schon eine Weile in unserem Garten, denn ringsum gibt es kaum igelfreundliche Gärten und Möglichkeiten, und bei uns gibt es Nahrung in Hülle und Fülle (wie die Spitzmäuse und Bilndschleichen beweisen). Möglicherweise kam er damals noch durch den Zaun und nun nicht wieder raus... daher haben wir ihn mit Bauhandschuhen und einem Plastikeimer eingfangen und in eine benachbarte, ungemähte Wiese gebracht. Pitu hat uns dabei begleitet und mußte mühsam wieder mit heimgelockt werden... :o) 

Der Igel machte einen gesunden und wohlgenährten Eindruck und hatte auch nur eine einzige Zecke am Körper, weshalb wir hoffen, daß er in der Wiese am besten aufgehoben ist. Die Wiese mündet auf ein paar Felder mit dichtbewachsenem Randstreifen, der in die Wildnis um den Steinbruch und dann den Wald übergeht. Dem Wildwuchs nach müßte es dort ausreichend Futter geben und in und an den angrenzenden Grundstücken Überwinterungsmöglichkeiten... und die Straße ist so weit weg wie möglich.

neckarhex: Cat redscharlach (Pelle - bliss)
Zwar steht die Vorgeschichte hier im Blog noch aus, aber den aktuellen Stand möchte ich trotzdem gerne einmal festhalten.

Pelle )


Pitù )
neckarhex: Cat redscharlach (Default)
Pelle hat gestern oder vorgestern etwas gefressen, was ihm nicht so gut bekam, und hat sehr weichen Stuhl bis Durchfall. Also gibt es Hühnerfleischdiät und auch nicht so viel zu fressen, damit der Darm nicht so viel zu tun hat - und Pelle muß im Hauswirtschaftsraum warten, während die anderen fressen. Das findet er natürlich ü-ber-haupt nicht lustig und hat das entsprechend lautstark kundgetan.

Kaum waren die anderen dann heute fertig, durfte er wieder raus und saß dann mitten in der Küche, laut hupend wie gewohnt. (Es fällt uns ja immer noch schwer zu glauben, daß da kein Orientalie mit drin ist...). Dann kam Skrållan an, betrachtete ihn kurz und hat ihm dann ganz trösten den Kopf geputzt - zu niedlich. Zumal sie ihm sonst eher eine klebt, wenn sie der Meinung ist, daß er nervt oder zu präsent ist...

Ich glaube, Kater haben ein richtig, richtig schweres Leben. Vor allem Kater mit einem Drei-Mäderl-Harem.
neckarhex: Cat redscharlach (Default)
... und ihre technischen Probleme. Gestern abend saß ich gemütlich im Sessel, Füße auf der Couch hochgelegt. Pelle kam an und fing an, hingebungsvoll meinen Fuß zu beschmusen: immer mit dem Kopf an der Fußkante hoch, über die Zehen rüber und auf der anderen Seite wieder runter. So macht er das besonders gerne, Skrållan übrigens auch.
Zu süß war allerdings, daß er mit den Ohren ständig an meinen Zehen hängenblieb... *lach* dann hob er verdutzt den Kopf, beschnüffelte die Zehen, schien nachzudenken und schmuste weiter... und blieb gleich drauf wieder hängen...
neckarhex: Cat redscharlach (Default)
Ich hab mal wieder meinen Kater draußen "vergessen" - oder besser, ihn gegen ein Uhr raus auf die Terasse gelassen und noch nicht wieder nachgeschaut ob er reinwill. Wollte er aber. Und hat wohl eingesehen daß wir den längeren Atem haben. Jedenfalls streicht gerade ein blauweißes, frisch gelüftetes Katzentier um meine Füße - Pelle. Pelle? PELLE! Aber - der war doch noch draußen, oder?

Ein kleines Wunder ist geschehen - Pelle hat sich das allererste Mal selbst und ohne Hilfe durch die Klappe getraut - und auch noch von draußen nach drinnen, was noch überhaupt nie geklappt hat!!!! *freu*

Der Trick, von dem ich vor zwei Tagen berichtete, hat also Wirkung gezeigt. Wir hatten das nun seit ca. 2 Wochen im Programm, ließen dabei die Klappe immer früher los, sodaß Pelle beim Rausgehen immer auch Kontakt zu dem Teil hatte - und lernte daß es nicht beißt oder sich sonstwie wehrt.
neckarhex: Cat redscharlach (Default)

Langsam, ganz langsam gibt es allererste Erfolge zu verzeichnen: Pelle kann jetzt nur noch raus auf die Terasse wenn er bereit ist, von innen durch die von mir aufgehaltene Katzenklappe zu gehen. Ist zwar etwas eng, weil mein Arm noch mit in der Wandöffnung steckt - aber das hat nun mehrfach geklappt, und, oh Wunder, heute stand er das erste Mal vor der Katzenklappenwandöffnung, als er raus wollte, und nicht vor der Terassentür! Wenn das nicht vielversprechend ist.
neckarhex: Cat redscharlach (Default)


Neulich hat Pelle mich wirklich überrascht. Zufälligerweise stand die Trittleiter vor dem Backofen - der bei uns in bequemer Höhe in einem Schrank untergebracht ist. Es dauerte nicht lange bis Pelle davor saß und mich fordernd anmaunzte.
Ich habe lange gar nicht begriffen, was er denn nun wollte - bis ich merkte daß er sich selbst in der Backofenscheibe gesehen hat. Andere Scheiben in denen er sich sieht gehören zu Fenstern und Terassentüren, die man öffnen kann um ins geliebte Draußen zu kommen (weil Katzenklappe und Pelle ist nach wie vor ein no-no). Offenbar war mein Wuschelbärchen also der Meinung daß auch diese "Tür" in ein Verheißungsvolles Draußen führen könnte.
Natürlich habe ich es mit Logik versucht und ihm erklärt, daß es durch den Backofen weder nach Draußen noch in eine Parallelwelt mit einem noch besseren Draußen geht. Aber er blieb hartnäckig. Schließlich habe ich nachgegeben und die Klappe geöffnet. Man will ja nicht so sein.
Pelle hat auch prompt versucht durch die "Tür" zu witschen. Und wurde erstmal von dem pöhsen Backofengitter gebremst. Als treusorgende Katzenmutter habe ich es natürlich rausgenommen, um ihm die Möglichkeit zu geben sich selbst von der Art seiner Parallelwelt zu überzeugen. Ergebnis: ein sehr frustrierter Pelle sitzt im Backofen und maunzt mich empört an, weil ich das "Draußen" weggenommen habe... oder so.....
Natürlich steht die Trittleiter nicht mehr vor dem Backofen, auch nicht aus Versehen. Aber Pelle versucht immer noch ab und zu auf Sichthöhe zu kommen um das Rätsel des Backofens zu ergründen....
neckarhex: Cat redscharlach (Default)


Letztens waren wir beim Tierarzt, nicht nur die Klammern in Smillas Pfote ziehen, sondern auch "klein" Pelle impfen. Neu dabei war daß Pelle allein in einem Kennel saß, da ich wenig Lust hatte einen großen Kennel mit zwei Katzen drin zu schleppen. Er hat zwar schon immer im Auto gejammert und geklagt, aber mit Mitkatze war es offenbar doch erträglich.

Nicht so dieses Mal: er, ganz allein in einem großen Kennel auf dem Rücksitz, Smilla weit, weit weg auf dem Vordersitz und die böse Brummaschine in Aktion. ANGST! Kaum hatte ich den Motor gestartet hat er angefangen. Ich wußte gar nicht daß der liebe, sanfte Kuschelbär solche Töne von sich geben kann! Das Lustigste dabei war allerdings daß es ganz entschieden so klang:

A-HOI ... A-HOI .... A-HOI ...... A-HOI ...A-hoi... A-hoi... A-hoi.... a-hoi.... a-hoi

Ich bin vor Lachen fast im Graben gelandet. Nun hat er seinen Spitznamen weg, unser "Seebärchen" - zumal er ja auch blau-weißes Fell hat.....
neckarhex: Cat redscharlach (Default)
Heute morgen hat sich Pelle in die wenig erfreuliche Tradition all unserer Katzen eingereiht und eine Teekanne geliefert. :argue: Zum Glück war es nur eine billige von Ikea, die uns zur Zeit als Notbehelf dient, da die "gute" handgetöpferte (die verwunderlicherweise niemand je beschädigt hat außer der Dosine :? ) auf das Kleben des 2. Henkels wartet (zur Erklärung: Kanne mit 2l Inhalt, aus schwerem Steingut, hat vorne einen 2. Henkel, den ich abgebrochen habe :cry: ). Früher hatten wir diese schönen, halbkugelförmigen Teekannen aus Glas von Bodum, die haben Arradon und Smilla jeweils mindestens einmal zu Boden befördert. Einmal sogar voll, was uns in Ermangelung eines Naßsaugers und eines vermieterlichen Teppichbodens sogar den Staubsauger kostete, weil die kleinen Splitter wegmußten, um den Tee aufzunehmen....

Achim war jedenfalls gerade damit beschäftigt, das mit dem Herunterschmeißen verursachte Chaos zu sortieren (natürlich war es nicht nur die Teekanne, die auf meinem Schreibtisch stand), und bruddelte dabei vor sich hin:
"Pelle, Du bist ein Monster. Jawohl, ein Monster mit Fell. Wenn Du nachts auf einem Baum sitzt, dann sagen die Leute 'oooh, es hat Fell, die Augen leuchten, es ist ein TROLL!' Komm her und saug das auf, Du Lump! Mit der NASE! "

Pelle hat es derweil vorgezogen, mit unschuldigem Blick das Balkonnetz zu attackieren, durch das ich gerade die Schnur zog, die zum Aufspannen nötig ist
neckarhex: Cat redscharlach (Default)
Drei Tage draußen, Skrållans Stuhl wieder wie vorher, also schlimmer.... wir netzen am Sonntag den Balkon ein und dann gibt es keinen Freigang mehr. Das wird hart, aber wat mutt dat mutt... :( armes Hühnchen. Seltsamerweise leidet sie immer am meisten unter Freiheitsentzug; Smilla nimmt es gelassen, seit sie sich mit Pelle angefreundet hat.

Heute nacht war doch so ein Gewittersturm bei uns, mit Hagel und allem Drum und Dran. Smilla: war draußen und kam eine Stunde später hochzufrieden an. Skrållan: wäre gerne rausgegangen, sie fand das spannend. Pelle, der tapfere Katzenmann im Haus: lief fiepend hinter mir her und versteckte sich dann an meiner Schulter... *kicher*

Vorhin beim Kuscheln ist es mir das erste Mal aufgefallen: Pelle hat Hosen! Der Kleine wird langsam groß.... 8)

Ich hab neulich ein Filmchen "gedreht", Pelle und Smilla beim Prügeln, da sieht man den Größenvergleich recht gut. Mal gucken ob ich das irgendwo hin stellen kann...
neckarhex: Cat redscharlach (Default)
Skrållan geht es gut.

Sie macht einen gesunden, munteren Eindruck, frißt nach wie vor gut; das Ingtegra Sensitive Pute und Kartoffel scheint eine gute Zwischenlösung zu sein. Der Stuhl variiert, im Moment bewegt er sich wieder Richtung "fest". Allerdings versuchen wir sie nur noch gut satt rauszulassen, in der Hoffnung daß sie dem Trofu bei der Nachbarin nicht so zuspricht....

Sie hat immer noch die leichte Zahnfleischrötung, die mir nicht so gefällt, aber HNO-mäßig war schon lange gar nichts mehr. Sowohl die offenen Klos als auch das neue Streu tun das Ihrige, aber sie hatte ja schon länger kaum noch geniest, und nur noch beim Hereinkommen ins Haus. Nun ist auch das weg.

Das Futterdrama hat sich zur Zeit etwas entzerrt, seit wir dazu übergegangen sind Pelle jeden Napf, egal womit, mit entweder etwas Babygläschen oder einem TL Bozita zu vermischen.
Der Kerl ist ja ungeheuer schlau und beobachtet sehr genau - mir ist der Gedanke gekommen daß er vielleicht sieht, daß in Skrållans Napf immer ein Löffel von etwas "extra" kommt (Darmflora plus) und deshalb unbedingt an ihren Napf wollte?

Pelle hat sich zu einem Prachtkaterchen entwickelt. Morgen wird er 7 Monate alt, und er hat schon eine tolle Halskrause für so einen kleinen Kerl, (klein ist relativ, ich sollte "jung" sagen), hat einen tollen Schwanz... das hat mich übrigens zu einer Fotosession heute veranlaßt, die ist bereits online :wink: . Auch sonst ist Pelle ein Traumkater. Kloppt sich hingebungsvoll und begeistert mit den Damen, spielt mit großem Enthusiasmus, ist ein großer Schmuser vor dem Herrn und unglaublich gutmütig. Er hat uns Dosis noch nie gerkatzt, gebissen, sonstwie seinen Unmut kundgetan, wenn ihm etwas nicht passte oder er frustriert war, liebt es, wie eine Puppe durch die Gegend getragen zu werden - hauptsache Hautkontakt - und bildet mit Smilla ein absolutes Dream-Team.

Auch mit Skrållan geht es wieder besser, die beiden jagen und kloppen sich zwar vor allem, aber erstens hat Skrållan wieder angefangen zu spielen! , das erste Mal seit Lasses Tod, dann verbringt sie freiwillig die Nacht im selben Raum wie er und spielt sogar in seiner Gegenwart, während er auf sie lauert und sie anspringt. Ach, ich liebe diese Tierchen....
neckarhex: Cat redscharlach (Default)
[Nachträglicher Eintrag ins Blog]

Soooo, da sind wir wieder.
Wir waren bei einer Züchterin, Katzen gucken - und was soll ich sagen? Wir haben uns verliebt!

Smilla und Skrållan bekommen bald ein Brüderchen, einen unglaublich goldigen Norwegischen Waldkater.
Aus verschiedenen Gründen haben wir uns diesmal für ein Tier von einer Züchterin entschieden. Der allergische Grund spielt eine Rolle, und ich habe wieder mal festgestellt, daß ich auf Norweger nicht reagiere. Dann wünsche ich mir sehr, mal ein Kleines aufwachsen zu sehen und mir auch ein Tier aussuchen zu dürfen. Bisher war es ja eher umgekehrt - wir wurden ausgesucht und die Tiere schon älter. Und wir wollten ganz sicher sein, daß es gesund und grundimmunisiert ist, nachdem das letzte Jahr für uns so ein Krankekatzenjahr war. Und schließlich wollen wir vor allem für Skrållan Gesellschaft, und sie wird sich wohl mit einem Norweger am besten verstehen.

Von der Züchterin und ihren Tieren waren wir restlos begeistert und beeindruckt.
Ich habe es bisher selten erlebt, daß die Katzen einem Besucher dermaßen auf die Pelle gerückt sind, um Streicheleinheiten abzukriegen. Ich saß kaum, da hatte ich die erste Katze auf der Brust, die mein Kinn köpfelte, während die nächste von der Seite stieß, um auch dran zu kommen. Im Lauf des dreistündigen Besuches hatte ich glaube ich fast jedes erwachsene Tier mal unter den Händen, während Achim von einem Jungtier als Schlafgelegenheit adoptiert wurde und es bis zur Ekstase streicheln durfte.

Auf meine Frage hin, warum die Tiere so superzutraulich und verschmust seien, erklärte sie, daß sie nicht auf Fell oder auf Farben (was sich bei den Norwegern langsam abzuzeichnen scheint, wenn ich das richtig verstanden habe?) zu züchten, sondern "nach Stammbaum", um den ursprünglichen Charakter der Norweger zu erhalten, dem diese sozialen, freundlichen, kompromißbereiten und anschmiegsamen Tiere entsprechen.

Die Freude ist groß, und wir stellen beide erleichtert fest: es hilft uns tatsächlich, die Trauer um Lasse zu bewältigen.

Beinahe untergegangen wäre noch ein Anruf vom Tierarzt gestern morgen.
Skrållan ist ja am 22.12.03 noch gegen Seuche und Schnupfen geimpft worden (erste Impfung der Grundimmunisierung). Gleichzeitig haben wir noch eine Kotprobe zum Veterinäramt gebracht, da sie immer noch weichen Stuhl hat. Ich hatte befürchtet, daß die Escherischia-Coli-Bakterien wieder überhand genommen haben oder daß ihre Darmflora anderweitig nicht in Ordnung ist.
Aber gestern kam das OK - die Kotprobe ist ohne Befund, Skrållan ist kerngesund!

Mit dem neuen Jahr ist bei uns also auch das Katzenglück eingezogen.

Smilla geht es gut, sie frißt wieder ganz passabel und beschäftigt sich nun auch im Haus mehr mit Skrållan. Das artet zwar meist in Prügel aus, aber immerhin, vorher wollte sie drinnen von ihr nichts groß wissen, ignorierte sie oder ging ihr aus dem Weg. Sie kommt auch zu uns ins Bett, wenn Skrållan schon drin ist, bzw. verläßt es nicht wenn Skrållan kommt. So wie ich sie kenne ist das das Zeichen ihrer Akzeptanz.

Skrållan ist kerngesund, frißt akzeptabel und hat etwas zugenommen. Sie langweilt sich zwar enorm, aber da sind wir nun verstärkt gefragt, bis der Kleine kommen wird.

Profile

neckarhex: Cat redscharlach (Default)
neckarhex

May 2017

S M T W T F S
 123456
78910 1112 13
141516 17181920
21222324252627
28293031   

Syndicate

RSS Atom

Most Popular Tags

Style Credit

Expand Cut Tags

No cut tags
Page generated May. 28th, 2017 06:33 am
Powered by Dreamwidth Studios