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(Warnung: folgender Text enthält Beschreibungen vom Umgang mit Beute bei Katzen, wer sowas nicht lesen mag überspringt das hier besser.)

Unser junges Katzengemüse hat ja recht unterschiedliche Einstellungen zum Rohfutter. Als ich, recht bald nach ihrem Einzug, gewolftes Rohfleisch serviert habe, waren Findis und Borka Feuer und Flamme und haben sich bilderbuchmäßig wie kleine Raubtiere verhalten, und daran hat sich nichts geändert: wenn es Rohfutter gibt herrscht Krieg, dann kann keiner schnell genug und ausreichend viel kriegen, und es wird geschlungen als gäb's kein Morgen (wie bei Pitou übrigens auch - nur Skrållan frißt ihr Rohfutter, wie auch sonst alles, manierlich, geruhsam und gemächlich.) Mattis dagegen hat Rohfutter bisher nicht als freßbar identifiziert, und auch geringe Mengen unters Dosenfutter gemischt wurden nur sehr teilweise und mit sehr spitzen Zähnen gefressen.
Lebende bzw. selbstgefangene Beute bringen sie alle drei eifrig an, aber ob die - und vor allem von wem alles - gefressen werden weiß ich noch nicht. Die Vermutung liegt nahe daß wenigstens einer gelegentlich was Nagetierartiges frißt, wenn ich von den Überresten ausgehe, aber es liegen auch oft genug kleine fellige Präsente herum, die noch intakt sind.

Mit der jüngsten Futterbestellung habe ich diesmal Eintagsküken mitbestellt - einen Versuch ist es wert. Bei Pitou haben wir es noch nie probiert, und bisher fraß auch nur Alva, die kurzfristig bei uns war, Küken (da durften es aber auch mal drei hintereinander sein), und Pelle eine zeitlang, doch der hat sie auch irgendwann verweigert.

Vorgestern habe ich also die ersten aufgetaut und gestern erwartungsvoll Findis und Mattis auf der Terasse präsentiert, Borka war zu faul und blieb lieber in seiner Hängematte.

Findis war begeistert und hat ihr Minihühnchen gleich davongetragen, um es in sicherer Entfernung ordentlich "beutemäßig" zu bearbeiten. Sie hat auch dran rumgekaut, aber wirklich was gefressen wurde nicht. Aber sie war fasziniert und länger damit beschäftigt, wie sonst auch mit Mäusen - das wird rumgetragen, immer wieder in die Luft geworfen, beabeitet, wieder woanders hingetragen...

Mattis war ebenfalls begeistert und hat sich gleich draufgestürzt, immerhin ist er auch ein großer Maus-Fan. Das Tierchen wurde ebenfalls beutemäßig bearbeitet, und dann fing er auch an drauf rumzukauen. Ihn haben allerdings die Federn ziemlich gestört, er hörte recht bald wieder auf und versuchte, sich den gelben Flaum wieder aus dem Maul zu kriegen. ;o) 

Später war Borka dann noch bereit, sich sein Küken mal anzugucken, aber mehr war auch nicht, wie auch bei Pitou. Soviel also zum Erstversuch. Die herumgeschleppten und zerkauten Exemplare füttern nun Schnecken und Wespen auf dem Kompost (ich wußte gar nicht, daß Wespen so eifrig beteiligt sind, Aas zu vertilgen, in diesem nacktschneckenarmen Jahr ist das bei uns ganz gut, da die Kleinen ja doch eine Menge Mäuslein anbringen und uns zur Entsorgung überlassen), und wir werden es in ein paar Wochen nochmal versuchen... ;o) 

Als Nächstes gehen wir mal das Thema "Rohfleisch in Stücken" an. Bisher hatten sie entweder Gewolftes, das ich für Skrållan gedacht hatte (und sie nicht mehr fressen darf), oder Stücke in der Größe von Geschnetzeltem oder kleiner aus zwei Tüten für Hunde-Barf vom Freßnapf, die ich aber nicht wieder kaufen werde. Die Katzen fressen es zwar, aber es riecht schon arg unlecker selbst für Rohfutter, da es keine Lebensmittelqualität hat.
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Gerade hab ich Futter bestellt... und stelle fest daß es mir längst nicht mehr komisch vorkommt solche Futtermengen zu ordern! *g* Wobei das wohl eher subjektiv so viel aussieht, weil wir seit dem Umstieg auf Om-nom-nom 800g-Dosen nehmen können, und das Dosenfutter, das Skrållan verträgt, nur in 800g-Dosen angeboten wird. Weniger große Dosen sehen seltsamerweise "mehr" aus als viel mehr kleine Dosen... ;o) 
Die 24 Dosen Om-nom-nom reichen für die vier Normalfresser ungefähr einen Monat, da wir noch nich wieder häufig barfen und die kleinen noch immer einen gehörigen Energiebedarf haen.

Vor allem aber habe ich frohen Herzens eine riesenkiste Rohfleisch für Skrållan bestellt, denn die brauchen wir jetzt! 
*\O/* Unser Sorgenmädchen frißt nämlich nach wie vor eifrig, mit großem Appetit und reichilch - ca. 125g Rohlfleisch plus Fett und Suppis pro Tag, und nochmal ungefähr dieselbe Menge an Dose (die Qualiätsmäßig dem ONN nahekommt, also fast so gut ist wie Barf).

Sie hat auch bereits zugenommen (mindestens 100g; ich hab irgendwann mit dem Wiegen aufgehört, daher weiß ich gar nicht wie schlimm es geworden war, aber letzten Donnerstag hatte sie 100g mehr als beim letzten Wiegen - und das war noch bevor es ganz schlimm wurde) und blüht mehr und mehr auf. Vor allem fällt auf daß sie nun auch wieder aus eigenem Antrieb mit den anderen reagiert - meistens zwar um den Kleinen zu zeigen daß sie die Chefin ist, oder ihnen eine sanft aber bestimmt runterzulangen, aber auch das ist ein enormer Fortschritt, denn allzulange hat sie zwar den körperlichen Kontakt der Kleinen gerne zugelassen (Köpfeln, Putzen, Beschnuppern, an ihr entlangstreichen), aber nicht erwiedert oder anderweitig darauf reagiert. Vor allem wenn Findis zu mir zum Schmusen kommt ist
Skrållan ihr auf den Fersen, um zu gucken was Findis da will und sofort den besten Platz auf oder an mir zu beanspruchen. ;o) 

Skrållans Futter besteht aktuell beim Barfen aus Strauß bzw. Rentier, Gänseschmalz (alle anderen Fette mag sie nicht, bzw. verträgt sie nicht; leider ist sie auch bei Lein- und Nachtkerzenöl sehr heikel), Taurin, Knochenmehl, Eierschale und gelegentilch einem bißchen Seealgenmehl, und natürlich Salz und etwsa Gemüse (Pastinake, Zucchini und Hokkaido scheinen vertragen zu werden, aber genau wissen wir es leider nicht, und mitgetestet wird bei Katzen keine Gemüsesorte *seufz* ). So gut wie sie nun frißt können wir nun auch endlich! das spezielle Nährstoffbedarfsprofil erstellen und uns ausrechnen lassen, welche Supplemente in welcher Form sie speziell braucht. Bisher war es so schwierig sie überhaupt zum Fressen zu kriegen daß ich dankar war, wenn überhaupt Taurin und Eierschale ging.
Zusätzlich frißt sie Wolf of Wilderness Rentier oder Wildschwein - das schon erwähnte Hundefutter, das wir mit Taurin supplementieren. (Das Taurin ist aktuell zwar in ihrer Rofuportion, aber da sie die täglich frißt geht das prima).

A propos Herbst: es ist über Nacht so kalt geworden, daß wir die Katzenklappe wieder losgebunden haben - über den Sommer war der Durchgang dauerhaft offen. Die Kleinen haben doch glatt vergessen wie das funktioniert und sich bald lauthals beschwert, daß sie nun auf einmal nicht mehr rausdürfen sollen! *lach* Also einmal Findis unter den Augen der Kater durchgeschoben und gut war - allerdings mußte die Klappe nun wieder bescharrt und bepfotelt werden, und so richtig gut finden sie es nicht. "Offen ist besser!"
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Mal ein felines Update von uns... unsere Katzengruppe besteht zur Zeit ja aus Pitou und Skrållan, die einige von euch noch von früher kennen, und den drei "Kleinen" Findis, Mattis und Borka, die in drei Wochen 1 Jahr alt werden.

Pitou, der ewig unruhige Geist, hat als neuer Stiefpapa offenbar endlich zur Ruhe gefunden, denn nicht nur markiert er fast gar nicht mehr, sondern vor allem ist er ruhiger, gelassener und sucht viel Kontakt mit den Kleinen, auch wenn die ihm schon tüchtig die Butter vom Brot nehmen. Die schwarzen Jungs sind bereits größer als er, und Borka dürfte in nicht allzu ferner Zukunft der Boss sein. ;)

Die "Kleinen", die nicht mehr klein sind (bis auf Findis, die ist sehr zierlich, wobei die Mutter der drei auch eher eine Bonsaikatze ist) entwickeln sich prächtig und haben gerne mal viel Unfung im Sinn. Seit dem Frühjahr haben sie freien Zugang zum Garten und leben mehr oder weniger draußen. Borka allerdings war das nicht genug, er entwickelte sich zum Zaunkletterer und hat dafür seit vier Wochen nun auch einen "Haustürschlüssel", also benutzt wie Pitou die Magnetklappe vom Garten auf die Straße. Gerne lasse ich ihn nicht ganz raus. *seufz* Aber lieber soll er bequem und sicher nach draußen und vor allem wieder nach drinnen können, als sich jedesmal über den Zaun zu hangeln, was er im schlimmsten Fall - Verletzung, Unfall -  dann nicht mehr schafft (ich muß an Pitous Autounfall denken, der hatte es ja immerhin noch zurück ins Haus geschafft, trotz gerissener Bänder). Und Findis und Mattis müssen sich das auch nicht unbedingt abgucken wie das geht, mit dem Zaun.

Skrållan allerdings hat uns länger zunehmende Sorgen gemacht, und im Frühling ging es ihr richtig schlecht. Im Rückblick haben wir zu lange nicht realisiert, daß ihr nur mit Pitou Gesellschaft fehlte, was sich zunehmend auf ihre Gesundheit auswirkte. Sie bekam verstärkt Erkältungsrückfälle, und vor allem ihre Darmproblematik tauchte wieder auf, und wurde immer schlimmer, mit der erschreckenden Konsequenz daß sie immer magerer wurde. Daß kurz vorher unser vertrauter Tierarzt gestorben war hat die Sache nicht vereinfacht...

Die gewohnten Futterveränderungen (zurück zum kompletten BARFen), die bisher immer geholfen hatten, haben keine signifikante Veränderung gebracht. Dann kam jedoch eine neue Partnerin in die TA-Praxis, die auch ganzheitlich behandelt und Homöopathie einsetzt, und mit ihr kam die (langsame) Wende.

(Unser alter Tierarzt hat gelegentlich ein wenig Homöopathie eingesetzt und war demgegenüber sehr aufgeschlossen, sagte aber selbst daß er zu wenig Erfahrung und Ahnung für mehr hat; eine gute Tierhomöopathin oder -heilpraktikerin in sinnvoller Nähe hatten wir bisher nicht, da wir jahrelang keinen Bedarf hatten und die mir bekannten Therapeuten mich nicht wirklich angesprochen hatten.)

Homöopathisch konnten wir Skrållan endlich ein wenig helfen,  dann kam der Schock: nachdem wir an Futterallergien haben austesten lassen was nur testbar ist kam heraus, daß Skrållan auf so ziemlich alles allergisch ist was katz so fressen kann. Übrig blieben nur Wildschwein, Rentier, Strauß, Hirse und Amaranth, sonst nix. (Wobei diverse Fleischsorten nicht getestet werden, aber um das durch try & error zu testen ging und geht es ihr noch nicht gut genug.)

Das nächste Problem war die Futterbeschaffung, die stellte sich als schwieriger heraus als gedacht, wobei wir immerhin erste Erfolge hatten: sie fraß "ihr" Fleisch gut, sie mochte ja schon immer am liebsten roh, und es zeigten sich erste Besserungen. Dann mußte sie dringend wieder geschoren werden, ihr altes chronisches Fellknuddelproblem ist nach wie vor vorhanden. Das hat sie offenbar so gestört, daß sie prompt kein "erlaubtes" Futter mehr mochte, dann einen erneuten Erkältungsrückfall hatte und erneut das Futter komplett verweigerte.

Das Futterthema war so eine Quälerei geworden, für alle anderen auch (von wegen separiert füttern mit allem was dabei nur ungünstig und schief laufen kann), daß ich mich zu dem Zeitpunkt fragte ob das überhaupt nochmal klappt, oder ob sie uns nicht langsam verhungert... sie ist nicht mehr die jüngste, 14 dürfte sie mindestens sein, aber bis auf ihre Allergieprobleme und die gelegentlichen Schnupfenrückfälle ist sie gesund, ihre Blutwerte sind traumahft gut.

Unsere Urlaubsreise stand direkt bevor, und nach Absprache mit unseren sehr erfahrenen Catsittern sind wir doch gefahren, trotz aller Sorgen um Skrållan - mit dem Gedanken daß wir notfalls jederzeit zurückkommen. Doch zum Glück hat mal wieder funktioniert was schon öfter passierte; wenn man den eigenen Streß mit der Problematik aus der Gleichung herausnimmt funktioniert es besser... Skrållan fraß zumindest überhaupt, und das sogar gut, und sie fraß immerhin vorrangig "ihre" Dosen. (Das ist, mangels Alternativen, ein entsprechend supplementiertes Hundfutter, mit der TÄ so abgesprochen.) Und fraß immer mehr... gleichzeitig ging es ihr stetig besser, obwohl sie noch immer einen gewissen Prozentsatz an "unerlaubtem" Futter dabeihatte.
Ihr könnt euch vorstellen wie groß unsere Freude war, eine muntere und fröhliche Skrållan vorzufinden, die zwar noch immer erschreckend dünn ist, aber schon minimal zugelegt hat und, seit wir zuhause sind, ohne Probleme nur "ihre" Dosen frißt. :D
Gestern haben wir den ersten Wiederversuch mit rohem Ren gemacht, der gut klappte, und so hoffe ich daß wir sie nach und nach endlich komplett aufs erneute BARFen umstellen können.
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Ha, das erste Mal haben alle eine fast komplett supplementierte, gewolfte Rohmahlzeit gefressen! *freu* Bisher hatten entweder Smilla, Pelle oder Alva jeweils etwas gegen das supplementierte, gewolfte Fleisch. Heute gab es Rind mit allen Suppis außer Vitaminen, und das wurde genommen. Wie erfreulich, denn nun können wir gezielter in Richtung "regelmäßige Rohfütterung" arbeiten.
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Nachdem Skrållan nun so lange symptomfrei war, habe ich versucht, ihr Weizenkleie zuzugeben. In den Tagen darauf hatte sie wieder fast flüssigen, gelblich-ockerfarbigen Stuhl. Sofortiges Absetzen der Weizenkleie hat wieder baldige Verbesserung gebracht.
Hin und wieder gebe ich Weizenkeimöl zu, das hat bisher keine unmittelbaren Folgen gezeigt, das muß ich allerdings nochmal genauer testen.
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Die heftigen Gewitter der letzten Tage haben bestätigt, daß sich die Gewitterfurcht unserer Nasen verändert hat: Pelle ist inzwischen gelassen bis gelangweilt, dafür schleicht Skrållan schon lange, bevor das Gewitter da ist, flach über den Boden. Ist ganz praktisch, so weiß man immer, ob was kommt, auch wenn sie mir leid tut. Ich wüßte zu gerne, was dem armen Häschen so Angst macht....

Die Schnecken haben bereits wieder gut zugeschlagen, dieses Jahr, mein armes Kübelgärtchen! Und wie letztes Jahr auch haben Alva und Pelle vehement Widerspruch eingelegt gegen das Absammeln der Schnecken - lautes Maunzen und mit-der-Pfote-nach-mir-schlagen, wie letztes Jahr auch *lach*.
Neulich habe ich von einem Schneckenkorn erfahren, das u.a. für Katzen unbedenklich ist (dito für Igel, Insekten, Bienen, Käfer...), das wenden wir jetzt mal an. Da die Schnecken sich zum Sterben verkriechen und nicht tot irgendwo herumliegen, besteht auch keine Gefahr, daß die Katzen sie fressen - tun sie sonst ja auch nicht.

Am Freitag war wieder einmal Fleischparty-Tag - auf "unserem" Hof (wo wir unser komplettes Fleisch herbeziehen) war Schlachttag. Da ich mich langsam an die Knochenfütterung herantasten will, habe ich mir ein paar Hühnerhälse mitgeben lassen - richtig schöne, fleischige Dinger mit "viel dran" habe ich bekommen. Und was war? Alva, die sonst bei allem, was roh ist oder mal ein Tier war, völlig aus dem Häuschen gerät, die drei Eintagsküken am Stück in wenigen Minuten wegputzt - hat es ein bisschen in der Gegend herumgetragen, dann war es uninteressant. Freßversuche? Keine. Wir haben es erstmal liegenlassen, aber auch später war kein Interesse zu vermelden.... *seufz*. Die Flügelteile, die sie neulich bekam, hat sie abgenagt und zerkaut, bis nichts mehr übrig war. Die waren vorher allerdings eingefroren. Ob sie das braucht, um es für sie interessant zu machen?
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Ein kurzer Zwischenstand zu Skrållan: sie wiegt inzwischen 3,9kg, frißt nicht mehr ganz so gierig und läßt auch mal was stehen, hat also offenbar ihr Normalgewicht erreicht.
Es hat sich weiter so entwickelt wie es anfing: mit Rohfütterung hat sie keinen Durchfall, sie verträgt auch so gut wie alle nötigen Supplemente. Nur Weizenprodukte sind tabu weshalb die Versorgung mit Vitamin E schwierigier ist. Sie ist gesund, fit, munter und macht normale Häufchen. Wenn sie aus den Näpfen der anderen mal Fefu-Krümelchen nascht, weil die was übriggelassen haben, hat sie beim nächsten Klogang gleich weichen oder sogar flüssigen Stuhl. Der aber immer nur einmalig auftaucht, dann ist sofort wieder Ruhe.
Sprich ihr Darm verträgt nach wie vor kein Fertigfutter, kann sich aber selbst gut helfen und regulieren.
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Die Rohfütterei entwickelt sich prächtig - Skrållan mampft und schlemmt und hat immer Hunger, könnte locker das Doppelte von dem Verputzen was wir ihr i Moment zugestehen, und wir liegen schon 30-50% über der empfohlenen Menge... :shock: ich nehme an sie hat viel nachzuholen. Kleines Freßmonster :D
Nun ist es bereits über eine Woche daß sie nur noch roh frißt - und vorgestern hat sie uns das erste Mal mit einem ganz normalen Häufchen "beschert" ;o) - fest, geformt, ohne jeglichen Restanteil von weichem oder breiigem Kot.....

Bei mir setzt nun das Ganz Große Nachdenken und Informieren ein. Doch nicht (nur) Allergien und Überempflindlichkeiten, sondern eine generelle Ernährugnsfrage? Diese These, die mir im Kopf herumspukt, daß die frühere ausschließliche Ernährung mit industriell gefertigtem Futter dazu geführt hat, daß ihr Körper über alle ihm verfügbaren Wege, Zahnfleisch, Immunsystem und Darm, sich äußerte daß ihm das nicht in den Kram passt?!
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Zwischenzeitlich haben wir bei der Futterproblematik wieder Licht gesehen, nachdem sich herausstellte daß sie lieber von flachen Tellern fressen mag als aus Schälchen; sie hat über eine Woche lang richtig viel und gerne von ihrem gekochten Futter gefressen.

Dann fing der Zirkus wieder an, und nun ist es eindeutig: roh muß das Futter sein, alles andere ist einfach nicht so wie es für Madame sein soll.... der TK-Schrank kommt nächste Woche ;o) - und gestern habe ich zwei Stunden lang diverse Teile von Kleintieren in Stückchen geschnibbelt... *ächz* und Madame hat endlich wieder reingehaunen, Kaninchen mit Zucchini.

Lustig finde ich, daß sie Gemüse auf gekochtem Fleisch bäh findet, aber bei rohem Fleisch das Gemüse ncoh hinterher vom Teller leckt. Und die anderen beiden tanzen Tango im Hintergrund, weil sie nur sehr wenig abbekommen. Die wollen auch lieber roh - und ich komme nicht nach mit dem Kleinschneiden und Besorgen desselben, deshalb müssen sie vorerst noch weiterhin auch Fertigfutter fressen.

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