Neue Fotos

Jul. 2nd, 2016 12:27 pm
neckarhex: Our house, wood painted red with white details. (rodhus)
Liebe Güte, dieses Jahr ist der Wurm drin - gerade wollte ich schauen was ich schon alles gepostet habe dieses Jahr und finde einen Stapel begonnene, aber nie fertiggeschriebene und gepostete Einträge.Könnte bitte jemand mal die Zeit anhalten, damit man ein bißchen aufholen kann? *haarerauf*

Wie auch immer, es gibt zumindest diverse neue Fotos:

Da sind mal die Schnappschüsse 2016 (Link führt zur ersten Seite, wie immer ist das älteste Foto das letzte. Wie immer muß man eingeloggt sein, um auch Fotos von uns und anderen Personen sehen zu können.) Die Katzenfotos hier überschneiden sich mit dem Katzenalbum.

Auch neue Katzenfotos gibt es, zu finden im Katzenalbum 2016 (wie immer ist das erste Foto das jüngste). Es fängt an mit dem ersten (unspektakulären) Erlebnis von Schnee unserer Lütten und zeigt sonst vor allem eine kleine Fotoserie an einem schönen Frühlingstag im Garten.

Im April waren wir anläßlich Siljans Geburtstag drei Tage in der Bodenseeregion unterwegs und haben Schloß Hohenzollern und das Pfahlbaumuseum in Uhldingen besucht. Fotos  gibt es hier.

Im Mai waren wir erneut am Bodensee und wollten eine Woche Urlaub in einer Ferienwohnung in Uhldingen verbringen, weil es uns so gut gefallen hat. Leider mußten wir nach drei Tagen abbrechen, da es Skrållan schlecht ging, hatten aber immerhin drei tolle Tage teils auf dem See und bei Besuchen des Affenbergs Salem und der Insel Mainau. Die Fotos harren noch der Bearbeitung und des Hochladens, aber einen kleinen Einblick gibt es schonmal hier:

Bodensee - auf dem Wasser
ein herrlicher Tag mit summer feeling auf dem Wasser

Schmetterlingshaus
Besuch im Schmetterlingshaus auf der Insel Mainau
 
In der zuhause verbrachten restlichen Urlaubswoche war Achim in der Wilhelma und hat dort ebenfalls fotografiert, und zusammen waren wir im Keltenmuseum Hochdorf. Für die dort gemachten Fotos muß ich erst noch eine Genehmigung einholen, bevor ich sie hoffentlich zeigen darf.

Seither sind wir mit Haus und Garten beschäftigt, in dem sich ein bißchen was getan hat, und arbeiten an diversen kleineren und größeren Projekten. Mehr Fotos gibt es hoffentlich bald!
neckarhex: Rigging of the Cutty Sark, shot from deck looking up (Rigging)
Unsere Stippvisite am Bodensee im April hat uns so gut gefallen, daß wir beschlossen haben ein paar Tage Urlaub hier zu verbringen. Wegen Skrållans Gesundheitszustand können wir weder länger noch weiter weg fahren, da sie im Moment phasenweise nur frißt wenn ich anwesend bin.

Die Anreise am Samstag verlief gut, das Wetter ist herrlich, und abends haben wir uns mit lieben Freunden beim "Schorsch" in Friedchichshafen-Fischbach getroffen und einen wunderschönen Abend im Biergarten direkt am See getroffen.

Bodenseeblick vom Biergarten "Beim Schorsch"

Ein Hinweis zu den Bildern: ich poste hier im Blog nur ein paar Highlights. Jedes Bild führt per Rechtsklick zur größeren Version in der Galerie vom gesamten Urlaub. Links im Text führen jeweils zum ersten Bild eines Themas. Die komplette Galerie dieser Reise ist hier zu finden. Bildbeschriftungen kann man dabei nur im Einzelbildmodus lesen.


Am Sonntag folgen wir einem Tip unserer Freunde und nutzen das traumhafte Sommerwetter für einen Besuch in Immenstaad. Dort findet ein kleiner Mittelaltermarkt statt, und es werden Bootsfahrten auf einer Lädine angeboten. Eine Lädine ist ein Lastsegelschiff vom Bodensee aus dem 15.Jh, die hier mit der "St. Jodok" nachgebaut wurde (Webseite).

Lastselger Lädine am Kai

Wir konnten eine einstündige Rundfahrt mitmachen, die besonders bei dem herrlichen Wetter sehr viel Spaß gemacht hat und mir zudem die Möglichkeit für viele Bilder von Wasser und Segeln gegeben hat.

Segler auf dem Bodensee

Für uns, die wir große Wasserflächen eher an der Ostsee und ohne Berge gewöhnt sind, hält der ständige Blick auf die Alpen eine große Faszination bereit.

Den Abend verbringen wir herrlich faul lesend auf der Terrasse der Ferienwohnung in Uhldignen-Mühlenhof und genießen den wunderbaren Blick über den Bodensee und auf die Insel Mainau.

Blick von Ferienwohnung auf den See
neckarhex: Bow and rigging of a three-master in harbour. (travelling)
Wir spielen schon länger mit dem Gedanken, vom Zeltcamping auf einen Wohnwagen umzusteigen. Wir haben auch über ein Wohnmobil nachgedacht, aber aus verschiedenen Gründen paßt ein Wohnwagen viel besser zu unserer Art zu reisen.

Ein paar Bedingungen muß er erfülen: klein sein, leicht sein, Betten haben in denen wir gut schlafen können und uns nicht gegenseitig stören, und ein Klo. Und da wir gerne nach Skandinavien fahren kein Gefährt, das man teilweise nur von außen nutzen kann. Nach ausgiebiger Suche im Internet sowie vor-Ort-Betrachtung auf jedem Campingplatz der letzten Jahre sind wir schließlich am Adria Action 361 LH hängengeblieben, der ideal klang für unsere Bedürfnisse. Also wollten wir mal einen anschauen, ob der auf Fotos und Plänen gewonnene Eindruck auch der Realität standhält.

Das wiederum war gar nicht so einfach, denn Adria-Händler die auch Wohnwagen haben gibt es nicht gerade um die Ecke, und diese wiederum müssen erstmal einen stehen haben. Bei der Firma Reimo in Egelsbach wurden wir schließlich fündig und haben uns vor kurzem einen angeschaut, probegelegen und so weiter. Und stellen erfreut fest: Bingo, absolut perfekt für uns! :o)

So sieht die Knutschkugel aus:
Adria Action 361 LH von aussen

Ein kleiner Eindruck von innen:
Adria Action 361 LH Innen
Die Sitzgruppe, hier mit dem Tisch ganz heruntergelassen, die entweder komplett zu einer großen Liegefläche umgebaut werden kann oder wie auf dem Bild ohne Rückenlehnen zwei einzelne Längsbetten hat. 

Mehr Bilder sind in der Galerie, und wer den holländischen Kommentar nicht scheut oder selbigen stumm stellt kann hier auch ein paar bewegte Bilder haben.

Das Ganze hat natürlich einen Haken: der Wohnwagen bzw. dieses Modell ist so neu und begehret, daß erstmal keine nennenswert preisgünstigeren Gebrauchten zu bekommen sind (und die anderen Grundrisse sind für uns nicht sinnvoll), und neu liegt er vorläufig außerhalb unseres Budgets. Also werden wir uns mal ans Sparen machen. ;o) 
 

neckarhex: Bow and rigging of a three-master in harbour. (travelling)


Die meisten Bilder sind endlich online! :o) 

Norwegenfahne in Stavanger

Es gibt einmal das Hauptalbum Norwegen 2015, das vor allem meine Urlaubsfotos enthält sowie einige von Siljan. Da er inzwischen gelegentilch auch fotografiert und dann häufig parallel zu mir hat er ein eigenes Album. [Aktuell, 6. August, ist sein Album noch nicht vollständig, ich arbeite dran.]

Da nicht jeder Lust hat in einem Urlaubsalbum so viele Museumsbilder anzugucken gibt es für die Museen jeweils eigene Alben, während sich im Urlaubsalbum nur die Highlights befinden.

Bisher gibt es: 

Oslo - Vikingsskipshuset

Das Reisetagebuch ist noch längst nicht vollständig. Ich stelle in die Berichte jeweils ein paar Beispielfotos ein; ein Klick darauf bringt auch jeweils zum thematisch passenden Beginn der Galerie, damit ihr nicht so viel blättern müßt. Fotos von Siljan und mir gibt es einige, doch dazu müßt ihr euch in der Galerie einloggen (und als Erstbenutzer von mir noch entsprechend freigeschaltet werden).

neckarhex: Bow and rigging of a three-master in harbour. (travelling)
Mein Reisetagebuch verläuft mal wieder anders als geplant. ;o) Das unvorteilhafte Wetter läßt uns die Reisepläne wiederholt ändern und an die Wettervorhersage anpassen, und das tägliche Weiterreisen ist dadurch ebenfalls anstrengender als gedacht, da  es zum zeltcampen zu ungemütlich und kalt ist (zumindest für uns nicht ganz so toughe Camper ;o) ). Es ist nie einfach eine bezahlbare Hütte für die Nacht zu finden, und die muß dann am nächsten Tag immer noch kurz geputzt werden... die bekannte Routine des Zelt aus- und einpackens und auf- und abbauens erscheint dagegen bequemer, auch wenn die Hütten meistens mehr Komfort bieten.

Aktuell sind wir in Lofthus am Sørfjord, einem Teil des Hardangerfjords, und haben eine einfache Hütte für zwei Tage gemietet, da wir ab jetzt nicht mehr so häufig das Quartier wechseln möchten. Ich sitze bei geöffnetem Fenster mit traumhaftem Blick über den Fjord und das Fjell gegenüber, auf dessen Hochplateau ich den Folgefonna-Gletscher weiß, während sich hinter mir die Hardangervidda erhebt. Immerhin regnet es nicht (mehr) und die Wolkendecke läßt ein bißchen Blau hinduch, und die Wolken, die dicht über der Wasseroberfäche an den Berghängen schweben haben eine wunderbare dramatische Wirkung. Edvard Grieg hat hier viele Sommer verbracht und viele seiner Werke komponiert, inspiriet von der dramatischen Landschaft.

Für die letzten Tage werde ich rückdatiert erstmal nur die Reiseroute und ein paar Stichworte festhalten und die Postings später mit detaillierterem Inhalt und ein paar Fotos auschmücken. Fotos gibt es immerhin schon eine ganze Menge hier. Die Galerie ist dabei nicht vollständig; an manchen Tagen habe ich nur Highlights hochgeladen, weil wir stellenweise ziemlich viel fotogafieren.

A propos fotografieren: seit gestern macht mir meine SLR ein wenig Sorgen, sie scheint überzubelichten. Ich hoffe ich habe mir nur etwas unwissentlich verstellt, da ich fast ausschließich den Automatikmodus benutze; aber eine kurze Suche ergab daß schlimmstenfalls die Blende des Objekts klemmt. Ich merke mal wieder daß ich noch unendlich viel zu lernen habe über und mit meiner Kamera.

neckarhex: Bow and rigging of a three-master in harbour. (travelling)
Es regent nicht mehr, doch die Wolken hängen tief und es ist bedeckt - leider kein Wetter, um die angedachte Tour auf den Gautastoppen zu machen. Diese höchst Erhebung der Region erlaubt u.a. einen wunderbaren Blick über die benacharte Hardangervidda, die unser nächstes Ziel ist. Die Tour auf den Gautastoppen wäre dabei eine für uns knielahmes und nur bedingt wandertaugliches Volk, da eine ehemalige militärische Kabelbahn für den Großteil der Strecke genutzt werden könnte.

Das große Wasserwerk Vemork und diverse Sehenswürdigkeitn zum Thema Schweres Wasser und Sabotage im 2. Weltkrieg wären ebenfalls sehr interessant, doch zugunsten des heutigen Tagesziels verlassen wir das dunkle, enge Tal von Rjukan und machen als nächstes Halt am Hardangevidda-Zentrum in Skinnarbu, das erst vorletztes Jahr eröffnet worden ist.

Schon das Verlassen des engen Bergtals hinauf auf die Hochebene war eine Offenbarung, doch nun sehen wir im Hintergrund das erste mal die noch schneebedeckte Hochebene der Hardangervidda, die uns sofort in ihren Bann zieht. Was für eine wunderschöne und atemberaubende Landschaft!

(tbc)

Nach einer weiterin wunderschönen Fahrt über die Hochebene machten wir noch einen Abstecher über Dalen bis nach Eidborg, um dort die Stabkirche und das Heimatmusem zu besichtigen. Danach ging es weiter über die E134, die uns durch einige atemberaubend schöne Täler und am Haukelifjell entlang nach Røldal brachten. Das Haukelifjell überraschte uns mit erstaunlich viel Schnee und Eisschollen in den Wasserflächen rechts und links des Wegs, und einigen langen Tunneln, die wir angesichts der alternativen engen Paßstraßen über schneebedeckte Hänge sehr dankbar durchfuhren.
neckarhex: Bow and rigging of a three-master in harbour. (travelling)
Im strömenden Regen verlassen wir Oslo und fahren über die E134 und Kongsberg, für dessen berühmtes Silberbergwerk wir leider keine Zeit haben, weiter nach Notodden. In der Nähe besichtigen wir Norwegens größte Stabkirche, Heddal, und setzen danach unsere Fahrt fort am Tinnsjå (Tinnsee) entlang nach Rjukan. Hier haben wir für eine Nacht eine Hütte gemietet, da es zum Zelten und Campen zu kalt und naß ist.
neckarhex: Bow and rigging of a three-master in harbour. (travelling)
Vorgestern sind wir gut in Oslo angekommen, nach einer ebenfalls reibungslosen Fahrt an der schwedischen Ostküste entlang und einer guten Fährüberfahrt.

Den Rest des Anfahrtstages verbrachten wir mit Ausruhen, da die Fahrt in der Hitze doch recht anstrengend war und die Nacht auf der Fähre nicht ausreichend erholsam.

Gestern war es kühl und regnete, sodaß wir den praktischnen Oslo-Pass, der außer öffentlichen Verkehrsmitteln auch freien Eintritt in die meisten Museen umfaßt, weidlich ausnutzen und alle Museen mit maritimen Themen auf der Halbinsel Bygdøy besichtigt haben: Wikingerschiffmuseum, Kon-Tiki-Musem, Fram-Musem und Marinemuseum.

Vikingskipshuset Oslo
Vikingskipshuset, Oslo

Den Abschluß bildete eine kurze Linienfährenfahrt zum Rathausplatz und der Hafenpromenade, ein wenig Bummeln (durch den Regen abgekürzt) und Abendessen in einem praktischen Deli - sowas kannte ich in der Form noch gar nicht.
 
Nobel-Museum für den Frieden
Nobel-Museum für den Frieden

Heute ist es wieder sonnig und wir brechen gleich auf, um die Feste und das Schloß Akershus zu besichtigen. Außerdem wollen wir noch den Vigelandpark mit seiner Skulpturensammlung sehen und von den Sehenswürdigkeiten der Stadt zumindest einen Überblick bekommen.

Festung Akershus
Festung Akershus
 
Skulptur im Vigeland-Park
Vigeland-Park

Hier findet ihr das Album mit allen Urlaubsfotos: Norwegen 2015. Es enthält vor allem meine und ein paar von Siljans Fotos; seine kompletten Urlaubsfotos sind hier zu finden. [Aktuell, Anfang August, ist Siljans Urlaubsalbum noch nicht vollständig.]
Für unsere Muesumsbesuche gibt es gesonderte Alben, da wir die Urlaubsalben nicht mit zu vielen Museumsfotos überfluten wollten. ;o) 
Oslo - Vikingsskipshuset

neckarhex: Rigging of the Cutty Sark, shot from deck looking up (Rigging)
Es hat es doch noch geklappt und wir konnten wie geplant abfahren - nachdem Skrållan letzte Woche nochmal einen Rückfall hatte war fraglich, ob wir überhaupt wegfahren können, und wenn ja, ob so lange wie geplant... doch ihr geht es deutlich besser und auch sonstige spontan aufgetretene Hindernisse haben sich rechtzeitig verkrümelt, und nun sitzen wir am Skandinavienkai in Travemünde im Auto und warten aufs Boarden. :o) 

Hier ist es herrlich kühl: 27°C, zehn Grad weniger als noch gestern abend bei uns, ein frisches Lüftchen noch dazu, und so langsam stellt sich das erste Urlaubsfeeling ein.
neckarhex: Bow and rigging of a three-master in harbour. (travelling)

Auf der Heimfahrt gestern sahen wir schon von der Inselstraße aus überraschend hoch aufragende Rahtakelung über den Hügeln. "Zuhause" am Hafen angekommen entdeckten wir dann die Dreimastbark Artemis am Kai, buchstäblich um die Ecke unserer Häuserzeile gelegen: 




Windjammer Artemis im Hafen von Bagenkop

Es wurde schon dunkel, nicht so ideal zum Fotografieren, und leider legte sie am nächsten Morgen so früh ab daß es keine Möglichkeiten zum Fotografieren mehr gab.

Großsegler Artemis - Takelage

neckarhex: Bow and rigging of a three-master in harbour. (travelling)
Heute wurden wir Zeugen eines ungewöhnlichen Ereignisses.

Vom Seitenfenster aus haben wir einen schönen Blick auf die Badebucht von Bagenkop. Da standen auf einmal viele Menschen, die meisten dunkel gekleidet und mit Blumen in den Händen. Der erste Gedanke war an eine Beerdigung oder Trauerfeier, der zweite dann "kann doch gar nicht, weil darf man doch nicht - oder doch?" Anscheinend darf man in Dänemark, denn neben Kindern, die mit vollen Händen Blütenblätter ins Wasser warfen, warfen die Erwachsenen ihre Blumen, und außerhalb unseres Blickfeldes passierte noch etwas.
Kurz  darauf sahen wir von links hinter der Mole her einen Mann in Anglerhosen zurück zum Strand waten, der einen Gegenstand in den Händen trug, die wir als Urne vermutet haben.

Petals swimming in the sea

Die Leute standen dann noch eine Weile beisammen und redeten, ein paar Kinder rannten fröhlich herum, und allgemein herschte eine schöne Stimmung, soweit man das aus der Ferne und für so eine Situation überhaupt sagen kann. Friedlich würde ich es bezeichnen, ruhig und gelassen, und voller Würde und Zuneigung.

Das Foto entstand ein paar Stunden später, als die Blütenblätter und Blumen langsam aufs Meer hinausgeschwemmt wurden.

Mich hat dieses Erlebnis sehr berührt, es fühlte sich nach einer guten Weise an, um Abschied zu nehmen. Später haben wir von Ulla erfahren, die teilnahm, daß es die Beerdigung für eine in Bagenkop ansässige Künstlerin war und auch für dänische Verhältnisse ein ungewöhnliches Ereignis; und auch daß unser Eindruck aus der Ferne zutraf, was die Stimmung und das Gefühl anging. "Nun kann sie überall hinschwimmen", sagte Ulla, ein sehr schöner Gedanke.

neckarhex: Bow and rigging of a three-master in harbour. (travelling)
Zum zweiten Mal in diesem Jahr verbringen wir eine Woche auf der dänischen Insel Langeland, diesmal in einer Ferienwohnung in Bagenkop im Süden der Insel.
View from holiday cottage balcony over yacthing harbour
(klicken für größere Bilder)
 
Blick vorhin vom vorderen Balkon auf den Yachthafen. Die Ferienwohnungen liegen auf dem ehemaligen Fähranlegerkai mit der Bucht von Bagnekop im Rücken und dem Yachthafen davor, eine traumhafte Lage mit wohl dem schönsten Blick, den ich je irgenwdo hatte.
Wir sind mit Freunden hier und haben eine der zweigeschossigen Wohnungen im Obergeschoss mit Fenstern zu allen Seiten und nach oben, von denen aus man überall das Meer sieht und die vorbeifliegenden Möwen beinahe berühren kann.

View from holiday cottage balcony over yacht harbour

Es ist herrlich still und ruhig, nur Wind, Wasser und Möwen, und nach einem regnerischen Tag gestern erfreut uns die Sonne, die durch die Wolken guckt, besonders. Nach der Anfahrt über Nacht (die im Übrigen erfeulich reibungslos und verkehrsarm war) haben wir lange und tief geschlafen und sind nun fit fürs Spazierengehen, Entspannen und Seele-Baumeln-lassen, denn genau das haben wir vor. :o)
neckarhex: Cat redscharlach (Default)


A couple of years ago we spent our summer holiday on the small Danish Island Ærø. As usual, we tried to see every dolmen and burial mound existing, ;o) and on one of the dolmens grew an incredibly old and huge hawthorn. We thought it to be just some very old tree from the distance, but when we were close we could clearly identify it as a hawthorn.

Centuries old hawthorn


I have forgotten exactly when and why, but a couple of centuries back, the whole island was literally stripped of all trees, and if I remember correctly we read somewhere that this tree has been spared that fate, was literally the only one left and is now the oldest tree on the island. It must be at least 400 years old then - but no matter how old exactly, it's certainly one of the most impressing and beautiful trees I've ever met.

Detail of centuries old hawthorn

More recently, I'm thinking this is how the Ent girls must have looked.
neckarhex: Cat redscharlach (Contemplating)
Auch diese Woche möchte ich gerne ein Foto meiner dänischen Lieblingsinsel Langeland, teilen. (Für die Game of Thrones- Interessierten: Nicolaj Coster-Waldau a.k.a. Jaime Lannister kommt aus Rudkøbing, der Inselhauptstadt.)

Das Foto zeigt einen ganz besonderen Strand an der Südspitze, am Dovns Klint, der nur aus sehr grobem Kies besteht. Hier kann man mit erfreulicher Häufigkeit die berühmten Ostsee-Hühnergötter finden (die hier allderings schlicht Lochsteine genannt werden), und regelmäßige Besucher wie wir tun das auch mit ritueller Regelmäßigkeit. ;o) Mindestens ein Besuch pro Aufenthalt muß sein (wer uns und meine Leidenschaft für die Lochsteine kennt: die meisten unserer Schätze stammen von hier), vor allem aber um die Einsamkeit und besondere Natur zu genießen. Unten am Strand ist das Gehen im Kies mühsam, aber faszinierend, zumal das Geräusch der sich in der Brandung stark bewegenden Kiesel wild und schön ist. Oben auf dem Kliff führt ein Wanderweg an der Küste entlang, der nicht weit entfernt in einem Wäldchen mit vom Sturm bizarr geformten Bäumen mündet und noch ein Stück weiter inzwischen zu einem Areal führt, in dem seit ein paar Jahren Wildpferde weitestgehend sich selbst überlassen leben.

Gulstav beach in winter

neckarhex: Black and white drawing of medieval book illumination detail depicting an animal head and interwoven bands (Buchmalerei)
Wir haben immer noch keinen Winter, der sich so bezeichnen darf - selbst insgesamt dreimal zugegfrorener Gartenteich und Scheibenkratzen gelten in meinen Augen nicht. ;o) Mich stört es noch immer nur unwesentlich. Daher wenigstens Winter im Bild mit einem Eiszapfenfoto vom Januar 2012, geschossen im Urlaub in Dänemark: 

 
Eiszapfen an dickem Ast am Strand
 
neckarhex: Black and white drawing of medieval book illumination detail depicting an animal head and interwoven bands (Buchmalerei)
Ups, mir ist doch glatt das Foto für die letzte Woche total entfallen... dafür gibt es heute zwei zum Preis von einem: 

Ein Makroschuß von Falläpfeln unseres uralten, ungezähmten Apfelbaums im Garten, weil wir gerade wieder bis über die Ellbogen in Äfpeln stecken. Die alte Sorte trägt eigentlich nur alle zwei Jahre und hatte nach einem extrem reichen Jahr nun sogar drei Jahre Pause gemacht. Die Äpfel haben einen herrlichen, säuerlich-süßen Geschmack, lassen sich aber leider nicht lagern. Also wandert alles zum Raiffeisen für Saft, während ich so viel Fallobst wie möglich zu Apfelmus verarbeite. Nichts geht über den Duft von gedünsteten Äfpeln und Zimt im ganzen Haus! :o)
 Macro shot of some windfall apples

Für die letzte Woche gibt es ein Reisesouvenir von der Loire: im Schloß Villandry mit seinen herrlichen, dekorativen Gemüsegärten gab es natürlich auch einen Souvenirladen - und noch einen mit gartenorientierten Souvenirs. Seehr gefährlich, wobei wir uns tapfer am Riemen gerissen haben und nur ein paar Kleinigkeiten, Samen und ein einziges Pflänzchen gekauft haben. ;o) Das allerdings mußte sein, eine Ergänzung für meine Minzsammlung: Mentha buddleia, die bei uns Silberminze heißt, dort aber als "Bergamottminze" verkauft wurde. Wir nennen sie "Villy", und den schönen Pflanzenstecker von Villandry lassen wir natürlich mit im Topf! *g*
 
a small mint plant growing in a pot
neckarhex: Bow and rigging of a three-master in harbour. (travelling)
Die Anzahl der Bilder, die es letzendlich geworden sind, hat mich selbst etwas umgehauen: über 3000.... eine Kombination meiner SLR-Versuche (mit denen ich im Großen und Ganzen sehr zufrieden bin), Silijans parallelem Fotografierens mit der Kompakten währenddessen, und meiner üblichen Fotointensität sobald ich dann auf die Kleine umstieg.

Ich habe meine SLR schon einige Jahre, hatte aber anfangs nur die alten, analogen Objektive in Kombi mit dem digitalen Gehäuse. Das klappte zwar, aber nicht gut, weshalb ich erst jetzt mit der Anschaffung eines digitalen Zooms mir den Aufwand antun wollte, das gute und sehr wertvolle Stück mit herumzuschleppen und zu hüten. Beim Zeltcamping ist das ja so eine Sache mit den Wertgegenständen... wobei mir da durchaus entgegenkommt, daß heute fast jeder zweite schon so eine kleine Spiegereflex hat und man auf den ersten Blick gar nicht mehr so auffällt, wenn man "den Klotz" hinter sich herschleppt. Ich muß meine direkt mal wiegen, aber bisher stöhnt jeder, dem ich sie mal kurz zum Halten in die Hand drücke...

Ein paar Gedanken zum Campen unter diesen Umständen:  selbiges erwies sich als nicht wirklich ideal für Vorhaben und Jahreszeit. Auch wenn es wärmer war als in Deutschland und deutich weniger regnete, ist es doch so früh dunkel geworden, daß sich der übliche Zeltcamping-Wohlfülhlfaktor nicht so wirklich einstellte. Wir haben entgegen unserer Vorsätze dabei aber auch deutlich intensiveres Sightseeing betrieben als geplant (irgendwie kann man dann doch nicht anders wenn es sooo viel zu sehen gibt... ;o) ), auch das war in Verbindung mit dem Camping-Lebensstil nicht ganz so ideal.

Wir wollen auf jeden Fall noch einmal wiederkommen, auch weil wir natürlich längst nicht alles "geschafft" haben was wir wollten... ;o) - aber das nächste Mal in festen Mauern, denn die Jahreszeit hatte wiederum ihre Vorteile: zwar war das Wetter oft untypisch schlecht für die Gegend und regnete häufiger als erwartet, anderseits waren viele Monumente erfreulich gering besucht oder zumindest nicht so furchtbar überlaufen wie in der Hochsaison.
Für unser persönlcihes Highlight Villandry mit den dekorativen Renaissance-Gemüsegärten erwies sich die Jahreszeit als ideal, denn die Gärten waren kurz vor der zweiten Ernte des Jahres und in voller Pracht zu sehen.

Bis ich meine Fotomengen sortiert und in Galerien verpackt haben werde wird es leider noch dauern, denn zwei Tage nach der Rückkehr habe ich mir einen Mittelfußknochen gebrochen und kann nicht so lange wie gewohnt am Schreibtisch sitzen, aber wiederum nur da an den Fotos arbeiten.

Es gibt pro Schloß/Monument  bzw. Tag jeweils eine eigene Galerie, je nach Umfang, die alle nach und nach über die Indexseite zu finden sein werden.

Hier sind die Galerien der ersten zwei Tage direkt zu erreichen:

Saumur castle, full view
Erster Tag: ein kurzer Abstecher zum
Schloß von Saumur für einen Blick, von außen.

Montsoreau Castle, view of the top part
Zweiter Tag: auf der Fahrt zu unserer ersten
geplanten Besichtigung machen wir einen kurzen
Stop in Montsoreau
 
 
Fontevraud Abbey seen from the east
bevor es weitergeht zur Abtei von Fontevraud

Bréze Castle, court façade
Später ein erneuter kurzer Stop ohne
Besichtigung in Brézé

Montreuil-Bellay Castle, Corps de Logis
und schließlich das zweite Ziel des Tages,
Montreuil-Bellay.

In der Nacht haben wir bombig geschlafen. :o)
 

neckarhex: Rigging of the Cutty Sark, shot from deck looking up (Rigging)
Wir haben unsren "Sommerurlaub" dieses Jahr erst im September verbracht mit zwei Wochen Zeltcampen im Loire-Tal.

Das Campen erwies sich dabei als nicht ganz so ideal - auch wenn es wärmer war als in Deutschland und deutich weniger regnete, ist es doch so früh dunkel geworden, daß sich der übliche Zeltcamping-Wohlfülhlfaktor nicht so wirklich einstellte. Wir haben entgegen unserer Vorsätze dabei aber auch deutlich intensiveres Sightseeing betrieben als geplant (irgendwie kann man dann doch nicht anders wenn es sooo viel zu sehen gibt... ;o) ), auch das war in Verbindung mit dem Camping-Lebensstil nicht ganz so ideal.

Wir wollen auf jeden Fall noch einmal wiederkommen, auch weil wir natürlich längst nicht alles "geschafft" haben was wir wollten... ;o) - aber das nächste Mal in festen Mauern, denn die Jahreszeit hatte wiederum ihre Vorteile: zwar war das Wetter oft untypisch schlecht für die Gegend und regnete häufiger als erwartet, anderseits waren viele Monumente erfreulich gering besucht oder zumindest nicht so furchtbar überlaufen wie in der Hochsaison.
Für unser persönliches Highlight Villandry mit den dekorativen Renaissance-Gemüsegärten erwies sich die Jahreszeit als ideal, denn die Gärten waren kurz vor der zweiten Ernte des Jahres und in voller Pracht zu sehen.

Ich hatte das erste Mal meine Spiegelreflex auf einem Sightseeing-Urlaub dabei, mit der ich noch nicht viel Erfahrung habe, und Siljan hat parallel mit der Kleinen fotografiert wenn ich die Große in Aktion hatte. Dadurch haben wir diesmal noch mehr Fotos als sonst, und es wird entsprechend lange dauern bis ich die ordentlich in Galerien verpackt habe. Die wird es tageweise bzw. für jedes Monument einzeln geben, je nach Größe, jeweils nach und nach auf der Index-Seite ergänzt:

Hier sind die Galerien der ersten zwei Tage direkt zu erreichen:

Saumur castle, full view
Erster Tag: ein kurzer Abstecher zum
Schloß von Saumur für einen Blick, von außen.

Montsoreau Castle, view of the top part
Zweiter Tag: auf der Fahrt zu unserer ersten
geplanten Besichtigung machen wir einen kurzen
Stop in Montsoreau
 
 
Fontevraud Abbey seen from the east
bevor es weitergeht zur Abtei von Fontevraud

Bréze Castle, court façade
Später ein erneuter kurzer Stop ohne
Besichtigung in Brézé

Montreuil-Bellay Castle, Corps de Logis
und schließlich das zweite Ziel des Tages,
Montreuil-Bellay.

In der Nacht haben wir bombig geschlafen. :o)
 
neckarhex: Rigging of the Cutty Sark, shot from deck looking up (Rigging)
Nach zwei Wochen Urlaub im Loiretal zeigt das heutige Foto der Woche eines meiner Lieblingsbilder unseres Besichtigungsmarathons.
Die fehlenden Fotoeinträge seither werden in den nächsten Tagen rückdatiert nachgetragen, über den tag "Foto der Woche" sind sie einfach zu finden.



Azay-le-Rideau castle, full view
Schloß Azay-le-Rideau, das vielleicht
schönste Wasserschloß an der Indre, 
einem Nebenfluß der Loire.
 
Mehr Urlaubsfoto gibt es natürlich irgendwann demnächst auch, aber angesichts der schieren Menge wird es eine Weile dauern, bis ich die sortiert und bearbeitet habe. ;o) 

neckarhex: Bow and rigging of a three-master in harbour. (travelling)
Unsere zweite Woche war so entspannt, daß ich häufig gar keine Lust hatte, das Netzbüchlein hochzufahren bzw. mehr zu machen als die Bilder des Tages zu sichern - oder der Internetzugang funktionierte nicht. Daher gibt es erst heute wieder eine kleine Nachricht, der noch ein paar rückdatierte Kurzberichte in den nächsten Tagen folgen werden. Sobald ich meine über 3000 Urlaubsbilder sortiert und bearbeitet habe folgen dann irgendwann die Urlaubsgalerien... ;o) - aber keine Angst, durch so viele Bilder muß sich niemand quälen: ich hatte das erste Mal meine SLR auch fürs Sightseeing dabei, weshalb wir teilweise parallel fotografiert haben; und wie immer sind auch jede Menge Alternativschüsse mit dabei.

Die bisherigen Einträge haben teilweise inzwischen ein paar Bilder bekommen.

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